Die Zukunft der Demokratien. Meine kritische Betrachtung.

Die Zukunft der Demokratien: Meine kritische Betrachtung
Die Welt steht genau jetzt mit der Vereidigung von Donald Trump an einem Scheideweg. Immer mehr Demokratien sehen sich mit der beunruhigenden Zunahme rechtspopulistischer und faschistischer Tendenzen konfrontiert. Deren Politiker wie Victor Orban, Giorgia Meloni, sowie Beatrice Storch, Tino Chrupalla der AFD werden hofiert und nach Washington eingeladen. Gestandene Politiker wie Macron, Von der Leyen und Scholz werden ignoriert. Die Wählerbasis verschiebt sich beängstigend, Schengen Grenzen schließen sich, und die Rhetorik wird zunehmend härter. Die Errungenschaften jahrzehntelanger Bemühungen um Freiheit und Gleichheit geraten ins Wanken.
Ein erschreckender Trend zeichnet sich ab: Rechts gerichtete Regierungen gewinnen an Macht, oft getragen von nationalistischen Parolen, die alte Ängste schüren und die Gesellschaft spalten. Sie versprechen Sicherheit und Ordnung, doch zu welchem Preis?
Der Verlust von Freiheiten
Die Geschichte hat uns gelehrt, dass autoritäre Regime oft schleichend die individuellen Freiheiten beschneiden. Es beginnt mit Einschränkungen der Pressefreiheit, gefolgt von gezielten Angriffen auf Minderheiten. Der nächste Schritt ist die Abschottung der Grenzen und die systematische Ausweisung von als „unerwünscht“ erachteten Ausländern. Dieser Prozess ist kein plötzlicher Umbruch, sondern ein schleichender Zerfall demokratischer Werte.
Die Gefahr des Wartens
Eine häufige Reaktion auf diese Entwicklungen ist das Warten. Warten auf die nächsten Wahlen. Warten auf einen Wunderkandidaten, der alles rückgängig macht. Doch das ist eine Illusion. Die Zeit spielt für jene, die an den Hebeln der Macht sitzen. Jede Wahlperiode ermöglicht es autoritären Regierungen ihre Kontrolle zu festigen und die demokratischen Institutionen weiter auszuhöhlen. In Deutschland rechnen die gestandenen Parteien, dass sie die Oberhand behalten. Doch was, wenn die AFD 30 Prozent oder sogar mehr erhält? Dann ist es vorbei mit der Aussage: Mit denen wollen wir kein Bündnis eingehen.
Handeln statt abwarten
Was also ist zu tun? Die Zivilgesellschaft muss jetzt im Moment aufstehen, sich organisieren und laut werden. Proteste, Petitionen, und Demonstrationen sind die entscheidenden Mittel. Es reicht nicht, die Dinge einfach laufen zu lassen und darauf zu hoffen, dass es irgendwann besser wird.
Fazit
Die aktuellen Entwicklungen sind ein Weckruf. Die Demokratien der Welt können es sich nicht leisten, zuzusehen und auf bessere Zeiten zu hoffen. Jetzt ist der Zeitpunkt, entschlossen zu handeln, bevor es zu spät ist. Es geht nicht nur um den Schutz politischer Strukturen, sondern um den Erhalt unserer Freiheit, unserer Würde und unserer gemeinsamen Menschlichkeit.
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About Robert E. Steinmetz

Polizei Chef-Kommissar i.R. Autor
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